ILLW 2018: Leuchtturm Nordmarsch auf der Hallig Langeneß

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Nach der vorherigen Erkundung durch Siggi, DL3HBZ, wurde als Unterkunft und erster Funkplatz (vornehmlich CW) dieses Mal das Vier Sterne-Hotel Ankers Hörn ausgewählt.

Der zweite Funkplatz für SSB sollte in direkter Nähe batteriegestützt im Zelt am Leuchtturm aufgebaut werden.

Nachdem alle Genehmigungen schriftlich vorlagen und die Planungen abgeschlossen waren, machten sich DL3HBZ, DF4XX, DL5KUA, DL6HBQ, DD2HZ, DJ7RK und DL9HDA auf dem Weg um den Leuchtturm Nordmarsch DE0065 auf der Hallig Langeneß zu aktivieren.

Doch schon bei der Anfahrt gab es die erste Überraschung: Eine Baustelle direkt vor Schlüttsiel machte die Abfahrt spannend. Schaffen es alle rechtzeitig zur Fähre? Zum Glück traf Siggi mit dem Anhänger rechtzeitig ein.

Der Fährmann gab ordentlich Schub und so kam das Ziel bald in die Nähe.

 Während Andrè, DL6HBQ, und Holger, DL9HDA, zu Fuß den SSB-Standort erkundeten, machte sich der Rest auf zum Hotel um die CW-Station aufzubauen.

Bei der Erkundung des Standortes, wurde schnell der Entschluss gefasst, einen anderen als den ursprünglich geplanten Standort zu wählen. Der neue Standort bot bessere Aufbaumöglichkeiten für die Antenne, konnte mit dem PKW angefahren werden und lag etwas windgeschützter.

Der Standort am Hotel wurde schnell aufgebaut. Es gab zwar etwas „Regelungsbedarf“ mit den Zimmernachbarn und der Hotelleitung aber letztlich war DL0DFF QRV. Leider, und das hatten wir auch schon auf Hooge, gab es ziemlich viel QRM.

Zum Einsatz kam eine Vertikalantenne mit Automatik-Tuner und ein IC7000.

Beim SSB-Standort gab es ebenfalls Regelungsbedarf, da der Standort von einem Landwirtschaftsbetrieb gepachtet war. Diese missliche Lage konnte aber Dank des Wohlwollens der Pächterin Frau Andresen gemeistert werden.

Aufgrund des Windes entschieden wir, den SSB-Betrieb aus dem Anhänger zu führen.

Gefunkt wurde mit einem K3S. Als Antenne wurde der OV-eigene hühnerleitergespeister 2 x 20 m Dipol mit einem Christian-Koppler zum Einsatz. Aufgrund des Windes wurde der Anhänger aber das eine und andere Mal ordentlich durchgeschüttelt.

Fazit:

Trotz mieser Bedingungen kamen mehr als 500 QSOs ins Log. Leider hatten wir nur wenige QSOs mit Stationen außerhalb Europas. Durch das QRM am Hotel waren leise Stationen nur schwer aufzunehmen. Gefunkt wurde ab etwa 9:30 Uhr bis kurz vor Mitternacht. Schichtbetrieb mit sieben Funkern ist nur schwer möglich. Außerhalb musste ja auch das geistige und hochprozentige Wohl beachtet werden.

Der zweite Standort war rund 25-30 Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt, so dass häufig mit dem PKW gefahren werden musste.

Das Hotel war soweit in Ordnung. Die Küche bot abends zwei Menüs, die sich aber sehen lassen können.

Hin und wieder ließen sich interessierte Touristen blicken und so wurde auch Öffentlichkeitsarbeit gemacht. Die Gespräche verliefen durchweg positiv!

Leider wird es aufgrund des QRM immer schwieriger vernünftige Standorte zu finden. Sowohl auf Hooge als auch auf Langeneß war das QRM unerträglich und so werden wir wir wohl zukünftig Aktionen mit fester Unterkunft nicht mehr so wie bisher durchführen können. Es ist einfach Schade, dass der doch nicht unerhebliche Aufwand dann zu starken Einschränkungen führt. Bleibt wohl nur die nächsten Aktivitäten Fieldday-like aus dem Zelt oder einem Anhänger zu führen.

 

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